Heute geht es los: Mit Anna Eckert und Judith Althaus im Austausch werden wir über Stadt Land Care sprechen.
Dieser Open Space richtet sich an Interessierte, die mehr über die partizipative, kollaborative Forschung des Thünen Instituts erfahren möchten und die Stadt und Land in ein neues Verhältnis setzen wollen.
In einer durch Klimaerhitzung herausgeforderten Welt macht die Unterscheidung in Land oder Stadt nämlich wenig Sinn, weil es um Abhängigkeiten und Wechselwirkungen geht, die räumlich verbunden sind (David Harvey). Wir lernen in unseren Forschungen, wie Erzählungen von Stadt-Land-Verhältnissen das Leben von Engagierten in ihren Regionen prägen und welche Verbindungen es zwischen Stadt und Land gibt.
Am Freitag um 15 Uhr gibt es den Klimatrauer Schreibworkshop. Es geht um das freie Schreiben als künstlerische Methode des Fertigwerdens mit dem Schmerz, den die Klimakrise auslösen kann. Wofür sind wir trotzdem dankbar? In diesem Workshop erlauben wir uns, gut zu uns zu sein. Das Grundkonzept dafür habe ich vor zwei Jahren mit Anna Eckert gemeinsam entwickelt. Von ihr habe ich das schöne Joan Didion-Zitat.
Im Schreib-Workshop geht es darum, anhand von Impulsen ins Schreiben zu kommen. In Anlehnung an Claudia J. Ford wollen wir unserer Klimatrauer durch Kunst Ausdruck verleihen.
Hier geht es nicht um Pflicht und Meisterschaft, sondern um Ausprobieren, Faszination und Magie: „to find out what I’m thinking, what I’m looking at, what I see and what it means. What I want, and what I fear“ (Joan Didion).
Alle Veranstaltungen finden im Kulturquartier Silent Green statt.
Inga Haese, Prof. Dr. rer. pol., ist Soziologin, Gärtnerin, Leserin, Mutter, Feministin, Kirchenaktivistin. Lebt in Berlin und bei Storkow in Brandenburg.
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