Zum globalen Frauenstreik

Das Bündnis #enough rief am 8. März zum globalen Frauenstreik auf. Besonders in Berlin war die Resonanz groß. Hunderte Frauen strömten ans Brandenburger Tor und tanzten zu Konzerten von Paula Paula und dem Chor der Statistik. Enough! bezieht sich auf die Zumutungen, unter denen Frauen* weltweit Carearbeit leisten, meist unbezahlt und unsichtbar – und ist„Zum globalen Frauenstreik“ weiterlesen

Verbunden mit der Welt. Wie postkolonialer Feminismus und Gärten zusammenhängen: Die temporäre Ausstellung im Humboldt Forum Dara Tûyê

Zum Abend des 28. November, der Austellungseröffnung von Dara Tûyê – درخت توت im Berliner Humboldt Forum.

Stadt Land Care und ein Schreibworkshop zu Klimatrauer

Heute geht es los: Mit Anna Eckert und Judith Althaus im Austausch werden wir über Stadt Land Care sprechen. Am Freitag um 15 Uhr gibt es den Klimatrauer Schreibworkshop. Es geht um das freie Schreiben als künstlerische Methode des Fertigwerdens mit dem Schmerz, den die Klimakrise auslösen kann. Wofür sind wir trotzdem dankbar? In diesem„Stadt Land Care und ein Schreibworkshop zu Klimatrauer“ weiterlesen

Zwischen Institution und Utopie

Ein Freund aus Studientagen macht mich immer wieder darauf aufmerksam, dass ich mich früher feministisch positioniert hätte, in den letzten Jahren aber besonders familiäre Sorgearbeit in den Vordergrund gestellt hätte und sich für ihn die Frage stelle, wie das zusammenpasse – es besteht offenbar eine unüberwindbare Ambivalenz…

Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften tagt in Wien – und trifft auf Degrowth Vienna

Vom 27. bis zum 29. Oktober tauschen sich Autor*innen und Wissenschaftler*innen, die zu feministischen ökonomischen Theorien forschen, im Netzwerktreffen Vorsorgendes Wirtschaften an der Universität Wien aus. Sie* denken darüber nach, wie neue Allianzen inzwischen tradierte Ideen rund um Subsistenz, (Re)Produktivität und feministisch-ökonomische Theorie in die Zukunft tragen können. Es geht, vorsorgend gedacht, um das Fortleben„Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften tagt in Wien – und trifft auf Degrowth Vienna“ weiterlesen

(K)eine angemessene »Psychologie des Politischen«. Berliner Senat will bei Jugendarbeit und Frauenhäusern kürzen

Vor einer Woche erschien die Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung „Die distanzierte Mitte“, die über das Abdriften der gesellschaftlichen Mitte in rechtsradikale und demokratiefeindliche Einstellungen geforscht hat – und prompt werden weitere Sparmaßnahmen des Berliner Senats publik, ausgerechnet in der Präventionsarbeit mit Jugendlichen. Dabei gibt es einen Zusammenhang zwischen mangelnden Hilfsangeboten für Jugendliche und wachsender Demokratieskepsis, das„(K)eine angemessene »Psychologie des Politischen«. Berliner Senat will bei Jugendarbeit und Frauenhäusern kürzen“ weiterlesen

Fundstück: Verschiedene Welten, zehn Jahre alt

Beim Blick auf diesen in Druckerschwärze festgehaltenen Ausschnitt aus der Wirklichkeit von 2013 zeigt sich die Verschiebung der Weltlage drastisch, beinah schmerzhaft deutlich. Der Wirtschafts- und Auslandsteil der „taz“ von jenem Januar 2013 prophezeiht ein Zeitalter der regenerativen Energien mit „Gold in der Luft“…

Elterngeld gegen Kindergrundsicherung und andere familienpolitische Maßnahmen ausspielen? Keine gute Idee. Stattdessen braucht das Familienministerium schlicht mehr Geld

FDP-Finanzminister Lindner steht fest auf der Schuldenbremse, Verteidigungsausgaben steigen, und was passiert in Zeiten klammer Kassen und geschürten Ängsten vor einer Rezession? Ausgerechnet beim Elterngeld soll gekürzt werden. Aber was ist eigentlich problematisch daran, wenn Elterngeld für Superverdiendende gestrichen wird? Einige Gedanken. Nach den Corona-Doppel-Wumms-Jahren kommt jetzt das große Sparen. Ausgerechnet im Familienministerium, das seit„Elterngeld gegen Kindergrundsicherung und andere familienpolitische Maßnahmen ausspielen? Keine gute Idee. Stattdessen braucht das Familienministerium schlicht mehr Geld“ weiterlesen

Arbeit? Arbeit! Care-Ökonomie im ländlichen Raum Ostdeutschlands

Im letzten Jahr entstand die Idee dieses Aufsatzes, der jetzt im aktuellen Heft der sub\urban erschienen ist. Darin thematisiere ich das Potenzial von Care-Ökonomien in ländlich geprägten Regionen in Ostdeutschland. Einzelne Projekte von Care-Ökonomien, so meine These, weisen dem ländlichen Raum in Ostdeutschland bei der Findung alternativer Arbeits- und Lebensweisen eine wichtige Rolle zu, entgegen„Arbeit? Arbeit! Care-Ökonomie im ländlichen Raum Ostdeutschlands“ weiterlesen

Suspendierung des Alltags. Was es für Familien bedeutet, wenn Bildung und Betreuung keine Garantien, sondern Lotteriespiel sind

Für die meisten ist der Pandemiezustand vorüber, ein neues Kapitel in einer neuen Normalität wurde längst aufgeschlagen. Für andere setzt sich der Zustand fort, sei es wegen Long-Covid, einer Risikogruppenzugehörigkeit oder weil mensch Kinder im Betreuungs- und Grundschulalter hat. Auch im letzten Fall nämlich hapert es am gewünschten „back to normal“ gewaltig und Zahlen über Erwerbskonstellationen in Familien sind ernüchternd. Gedanken zum zweiten Lehrer:innenstreiktag in Berlin am 22. März.