Tag 6: Italienische Zustände Der Samstagseinkauf erweist sich wie es zu erwarten war als Durchwurschtelaktion. Der Edeka: Leergekauft. Die Fleischtheke: Nicht mehr besetzt. Der Biomarkt: Noch zwei Liter Milch im Kühlregal. Mehl existiert nur noch in der Phantasie. Frisches Gemüse: Überall Fehlanzeige, außer auf dem Wochenmarkt (!). Und vor dem Supermarkt: Eine Warteschlange aus Menschen„#6+++Corona-Blog+++“ weiterlesen
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Schön schöner Schöneberg
Die Goltzstraße in Schöneberg: Es ist die Mischung aus dem Luxus des Schönen in Kombination mit dem Luxus des Herumtreibens, die ganz kurz vor dem Überkippen in die Exklusivität des Reichtums ihr spannendstes, flirrendstes Moment entfaltet. Es ist diese Melange, die Berlin in den letzten zehn, zwanzig Jahren so anziehend gemacht hat, und in diesem Moment in genau dieser Straße entfaltet der Prozess der Gentrifizierung seine tragische Schönheitsambivalenz.