Vom 1.-3. Juli versammelten sich rund 30 Wissenschaftler*innen und Expert*innen im Hannoveraner Schloss Herrenhausen, um sich einem Positionspapier zu widmen, das die Bedingungen zur Stärkung von wissenschaftlichem Nachwuchs in den Gender Studies formuliert. Der Workshop fand unter der Leitung von Dr. Maren Jochimsen und dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung statt und wurde von der VW„Zur Sicherung der Geschlechterforschung: Early Careers stärken“ weiterlesen
Kategorie-Archive: Feminismus
Zum globalen Frauenstreik
Das Bündnis #enough rief am 8. März zum globalen Frauenstreik auf. Besonders in Berlin war die Resonanz groß. Hunderte Frauen strömten ans Brandenburger Tor und tanzten zu Konzerten von Paula Paula und dem Chor der Statistik. Enough! bezieht sich auf die Zumutungen, unter denen Frauen* weltweit Carearbeit leisten, meist unbezahlt und unsichtbar – und ist„Zum globalen Frauenstreik“ weiterlesen
Unsere Welt angesichts „wicked problems“ stärken – mit kollaborativer Lehre und Forschung
Am 8.4. gibt es einen Workshop von mir auf der international week in Kopenhagen zu Lehrkollaborationen mit der Entwicklung der Methode „feminist neighborhood development collbaboration“. Auf spannende Diskussionen!
Is it a man‘s world?
1966 beschrieb James Brown den machistischen Zeitgeist der Mitte des letzten Jahrhunderts treffend in einem Song. Darin wird die gottgleiche Schöpfungskraft des Mannes gepriesen, der wir Autos, elektrisches Licht und sogar Kinderspielzeug zu verdanken hätten. Zum Schlager wurde das Preisen natürlich nur wegen des Einschubs, dass die Welt zwar von Männern gemacht sei, aber nichts„Is it a man‘s world?“ weiterlesen
Land bleibt anders – es kann sehr bunt sein
Auch wenn mal wieder in der Großstadt Berlin die Erkenntnisse über ländliche Räume geteilt wurden: Beeindruckend viele Akteur*innen fanden sich in den letzten Tagen zum „Zukunftsforum ländliche Entwicklung“ im City Cube am Messegelände zusammen.
Warum jeder Tag 8. März sein sollte
Die Fachtagung #klischeefrei in der letzten Woche im Auswärtigen Amt hatte zwei Botschaften. Die erste war: Schaut mal, was alles erreicht wurde! Feminist*innen und Gleichstellungsbeauftragte, Aktivist*innen 4Gender Studies, Wissenschaftler*innen und Engagierte für eine Berufswahl jenseits von Geschlechterklischees haben die Räume der Macht erreicht – sie wurden ins Auswärtige Amt eingeladen, das die Tagung ausrichtete. 1969„Warum jeder Tag 8. März sein sollte“ weiterlesen
„Sie haben viel erreicht!“ Antwort auf Dagmar Reims Resümee im Einsatz für die Gleichstellung
In einem persönlichen Rückblick kommt die ehemalige Intendantin des rbb, Dagmar Reim, zu dem Schluss: „Wir haben zu wenig erreicht.“ (SZ vom 27./28. Januar, S. 41) „Aber ohne Sie, Frau Reim, wären wir viel weniger weit“, möchte ich rufen, „Sie haben so vieles erreicht!“ Dagmar Reim ist Vorbild für viele Frauen geworden, die Kinder haben und Führungspositionen erreichen.
Zwischen Institution und Utopie
Ein Freund aus Studientagen macht mich immer wieder darauf aufmerksam, dass ich mich früher feministisch positioniert hätte, in den letzten Jahren aber besonders familiäre Sorgearbeit in den Vordergrund gestellt hätte und sich für ihn die Frage stelle, wie das zusammenpasse – es besteht offenbar eine unüberwindbare Ambivalenz…
Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften tagt in Wien – und trifft auf Degrowth Vienna
Vom 27. bis zum 29. Oktober tauschen sich Autor*innen und Wissenschaftler*innen, die zu feministischen ökonomischen Theorien forschen, im Netzwerktreffen Vorsorgendes Wirtschaften an der Universität Wien aus. Sie* denken darüber nach, wie neue Allianzen inzwischen tradierte Ideen rund um Subsistenz, (Re)Produktivität und feministisch-ökonomische Theorie in die Zukunft tragen können. Es geht, vorsorgend gedacht, um das Fortleben„Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften tagt in Wien – und trifft auf Degrowth Vienna“ weiterlesen
(K)eine angemessene »Psychologie des Politischen«. Berliner Senat will bei Jugendarbeit und Frauenhäusern kürzen
Vor einer Woche erschien die Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung „Die distanzierte Mitte“, die über das Abdriften der gesellschaftlichen Mitte in rechtsradikale und demokratiefeindliche Einstellungen geforscht hat – und prompt werden weitere Sparmaßnahmen des Berliner Senats publik, ausgerechnet in der Präventionsarbeit mit Jugendlichen. Dabei gibt es einen Zusammenhang zwischen mangelnden Hilfsangeboten für Jugendliche und wachsender Demokratieskepsis, das„(K)eine angemessene »Psychologie des Politischen«. Berliner Senat will bei Jugendarbeit und Frauenhäusern kürzen“ weiterlesen