Die Überbeanspruchung der letzten beiden Coronawinter für Eltern zeigt sich auch am Arbeitsmarkt: Der Anteil von Frauen, die wegen der Kinderbetreuung ihre Arbeitszeit reduziert haben, ist von 15 Prozent im November 2020 auf 20 Prozent im Januar 2022 gestiegen, während im gleichen Zeitraum der Anteil von Vätern gesunken ist – auf fünf Prozent
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Verstummt und ausgesprochen.
„Warum hast du so lange nicht mehr geschrieben?“ Diese Frage höre ich im Moment öfter, nachdem ich meinen monatlichen Blogpost-Rhythmus zuletzt nicht eingehalten habe. Ja, warum eigentlich bin ich verstummt? Es ist nichts passiert; keine Krankheit, kein Schicksalsschlag oder dergleichen. Es ist schlicht und einfach der Pandemiealltag, der das Verstummen mit sich bringt.
Warum Eltern (noch) nicht revoltieren, aber ihr Ausruf schon feststeht. Ein Plädoyer gegen den „Allesmangel“ an Berliner Schulen
Am heutigen Sonntag schreibt Sabine Rennefanz im Tagesspiegel über die Notwendigkeit des zivilen Ungehorsams von Eltern. Und warum Eltern eben das nicht auch noch leisten könnten, es war schon oft genug Thema dieses Blogs, es kann aber gar nicht oft genug wiederholt werden: Neben den alltäglichen Anforderungen, die an Eltern von Schulkindern gestellt werden (welche„Warum Eltern (noch) nicht revoltieren, aber ihr Ausruf schon feststeht. Ein Plädoyer gegen den „Allesmangel“ an Berliner Schulen“ weiterlesen
Déjà-vu für Familien: „Bitte lassen Sie Ihre Kinder zu Hause“
Es geht wieder los. Statt Mundschutz steigen die Kinder gleich mit freiwilliger Quarantäne in den November ein: „Liebe Eltern, nach Absprache mit der Schulleiterin bitten wir Sie alle, die Kinder morgen zu Hause zu behalten. Das betrifft die gesamte….“ usw. Wie konnte das passieren? Die Nachricht an diesem Sonntagabend bedeutet nichts weniger, als dass die„Déjà-vu für Familien: „Bitte lassen Sie Ihre Kinder zu Hause““ weiterlesen
ÜberLand: Das Festival für Landlustige in Görlitz
Wer aufs Land will muss nach Görlitz, und zwar zum Kühlhaus am Weinhübel. Am besten nicht irgendwann, sondern im September, wenn das Neulandgewinner- und ÜberLand-Festival lockt. Das war am letzten Wochenende – und es war großartig. Ein bisschen wie Berlin 2000: Lauter Menschen, die Gesellschaft verändern wollen, die Agrarkonzerne satt haben, die gemeinsam und ökologisch„ÜberLand: Das Festival für Landlustige in Görlitz“ weiterlesen
Die Stimme der 40-Jährigen: Anna Hopes Roman „Was wir sind“
Die Autorin Anna Hope zeichnet in ihrem Roman „Was wir sind“, 2020 im Hanser Verlag erschienen, mit klaren Worten und dennoch sehr einfühlsam das Porträt einer Frauengeneration: Die 40-Jährigen und wie sie wurden, was sie sind. Ein Meisterstück englischer Gegenwartsliteratur ist dabei entstanden, das drei Frauen auf ihrer Suche nach dem „richtigen“ Leben porträtiert –„Die Stimme der 40-Jährigen: Anna Hopes Roman „Was wir sind““ weiterlesen
Wasser in Massen, das bedeutet den Klimawandel aufhalten – jetzt.
Schulstreik fürs Klima – das war lange vor Corona, er sickert uns aber langsam wieder ins Gedächtnis, wie Regen, der permanent fällt, erst leise, dann lauter, schließlich trommelnd: Fridays for Future – eine Zukunft, die gerade erst beginnt. Der Umwelt dienen Viel zu wenig wurde seither getan, zu wenige Verbote und Gesetze haben die Industrie„Wasser in Massen, das bedeutet den Klimawandel aufhalten – jetzt.“ weiterlesen
Die Unerhörten. Das klammheimliche Leid der Kinder
Fast könnte man meinen, Kindern und Familien ginge es wieder ganz gut, jetzt, wo die Außengastronomie am Freitag öffnen darf. Nur: Schulen bleiben weiter im Ausnahmezustand und Familien sowieso. Und es gibt Zahlen über den Zustand der Kinderwelt im Corona-Modus.
Frauen an die Macht!? Wie es um die Emanzipation steht
Merkwürdig still ist’s geworden um die Frauen und Mütter, die den gesellschaftlichen Allerwertesten von Familien aus der Pandemie retten. Machen wir uns nichts vor, Corona und die Krise werfen etliche Errungenschaften der Frauenbewegung gerade über den Haufen und es ist an der Zeit, näher hinzuschauen. Wo stehen wir eigentlich in Sachen Gleichberechtigung?
Alte und neue urbane Workspace: Kreuzberg, Corona-Schnelltests und Co-Working
In Berlin-Kreuzberg zeigt sich, wie die Pandemie neue Perspektiven des Arbeitens für die einen im Schnelltestcenter eröffnet, aber frühere Arbeitsgarantien für die anderen ausschließt. Ein Kiezspaziergang.