Stadt Land Care und ein Schreibworkshop zu Klimatrauer

Heute geht es los: Mit Anna Eckert und Judith Althaus im Austausch werden wir über Stadt Land Care sprechen. Am Freitag um 15 Uhr gibt es den Klimatrauer Schreibworkshop. Es geht um das freie Schreiben als künstlerische Methode des Fertigwerdens mit dem Schmerz, den die Klimakrise auslösen kann. Wofür sind wir trotzdem dankbar? In diesem„Stadt Land Care und ein Schreibworkshop zu Klimatrauer“ weiterlesen

Solidarität und Gemeinsinn. Aleida Assmann und Heinz Bude im Gespräch

Am Donnerstagabend tauschten sich die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und der Soziologe Heinz Bude im Rahmen des 24. Internationalen Literaturfestivals über das neu erscheinende Buch „Gemeinsinn“ von Aleida und Jan Assmann aus. Zwei akademische Superstars vermessen das Füreinander-Einstehen in kurzweiligem, fachkundigem Gespräch, moderiert von Natascha Freundel.

(K)eine angemessene »Psychologie des Politischen«. Berliner Senat will bei Jugendarbeit und Frauenhäusern kürzen

Vor einer Woche erschien die Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung „Die distanzierte Mitte“, die über das Abdriften der gesellschaftlichen Mitte in rechtsradikale und demokratiefeindliche Einstellungen geforscht hat – und prompt werden weitere Sparmaßnahmen des Berliner Senats publik, ausgerechnet in der Präventionsarbeit mit Jugendlichen. Dabei gibt es einen Zusammenhang zwischen mangelnden Hilfsangeboten für Jugendliche und wachsender Demokratieskepsis, das„(K)eine angemessene »Psychologie des Politischen«. Berliner Senat will bei Jugendarbeit und Frauenhäusern kürzen“ weiterlesen

Déjà-vu für Familien: „Bitte lassen Sie Ihre Kinder zu Hause“

Es geht wieder los. Statt Mundschutz steigen die Kinder gleich mit freiwilliger Quarantäne in den November ein: „Liebe Eltern, nach Absprache mit der Schulleiterin bitten wir Sie alle, die Kinder morgen zu Hause zu behalten. Das betrifft die gesamte….“ usw. Wie konnte das passieren? Die Nachricht an diesem Sonntagabend bedeutet nichts weniger, als dass die„Déjà-vu für Familien: „Bitte lassen Sie Ihre Kinder zu Hause““ weiterlesen

Die Unerhörten. Das klammheimliche Leid der Kinder

Fast könnte man meinen, Kindern und Familien ginge es wieder ganz gut, jetzt, wo die Außengastronomie am Freitag öffnen darf. Nur: Schulen bleiben weiter im Ausnahmezustand und Familien sowieso. Und es gibt Zahlen über den Zustand der Kinderwelt im Corona-Modus.

Alte und neue urbane Workspace: Kreuzberg, Corona-Schnelltests und Co-Working

In Berlin-Kreuzberg zeigt sich, wie die Pandemie neue Perspektiven des Arbeitens für die einen im Schnelltestcenter eröffnet, aber frühere Arbeitsgarantien für die anderen ausschließt. Ein Kiezspaziergang.

Corona-Homeschool, Lockdown#2: Warum sich das neue Jahr so verdammt alt anfühlt

Das neue Jahr ist noch so jung, gerade mal zwei Wochen alt. Und trotzdem fühlt es sich an, als wären seit Sylvester etliche Monate vergangen. Das Blei der Corona-Homeschool hängt wieder an der Familie, es macht jeden Tag zäh wie Kaugummi und die fehlende Aussicht auf eine halbwegs erträgliche Situationsänderung lässt auch Optimisten verstummen.

Als Kunst noch politisch war: Eine liebevolle Erinnerung an Christoph Schlingensief zum 60. im Kino

Unfassbar traurig, dass er viel zu früh starb. Aber unfassbar schön ist die filmische Erinnerung an Schlingensiefs Wirken „In das Schweigen hineinschreien“ geworden, die noch im Kino läuft. Und da gehört sie auch hin, denn in den gesamten 125 Minuten ist der Film über Christoph Schlingensief großartig, mitreißend und voller schöner Erinnerungen und Bilder an diesen einzigartigen Künstler aus der Sicht seiner Film-Editorin Bettina Böhler.

Oranienstraße von unten: Kreuzberger:innen fordern in der Planungswerkstatt mehr Autos statt weniger

Wer hätte das gedacht? Von wegen autofrei: Bei der Planungswerkstatt zum Umbau der Oranienstraße werfen Anwohner:innen ein, dass sie keine Lust auf Bullerbü haben.

Zu Ostern eine Hommage an die Stadt. Eine Erinnerung an die van-Eyck-Ausstellung vor Corona

Vor einer gefühlten Ewigkeit, im Februar, war das Leben in Europa noch durch Reisen und den Besuch von Kunstausstellungen geprägt – es war selbstverständlich, nach Gent in Belgien zu fahren und die sagenhafte Ausstellung von Jan van Eyck zu besuchen. In Corona-Zeiten wird diese Selbstverständlichkeit zur wehmütigen Erinnerung, aber gleichzeitig lassen sich neue Parallelen zum„Zu Ostern eine Hommage an die Stadt. Eine Erinnerung an die van-Eyck-Ausstellung vor Corona“ weiterlesen